Warum Selbstliebe nicht funktioniert - und was stattdessen wahr ist
Vielleicht hast du schon vieles ausprobiert:
Affirmationen, Spiegelarbeit, Journaling, verschiedene Techniken. Und trotzdem bleibt dieses leise Gefühl, dass etwas nicht stimmt.
Nicht, weil du nichts getan hast – sondern weil du zu viel getan hast.
Wenn du hier ein inneres Ja spürst, dann darfst du direkt hier weitergehen:
Wenn Selbstliebe zur Aufgabe wird
Selbstliebe wird oft als etwas dargestellt, das man lernen, üben oder aufbauen muss.
Du sollst freundlicher mit dir sprechen, dich mehr annehmen, dich mehr lieben.
Doch genau in dem Moment, in dem Selbstliebe zur Übung wird, entsteht unmerklich die Vorstellung, sie sei noch nicht da. Du fühlst dich getrennt von Liebe.
Viele spüren das sehr deutlich:
😕 Selbstliebe fühlt sich anstrengend an
😕 sie wird zur nächsten Disziplin auf der inneren To-do-Liste
😕 und hinter allem schwingt die Frage: Warum reicht es immer noch nicht?
Was wäre, wenn genau dieser Ansatz der Grund ist, warum Selbstliebe nicht funktioniert?
Warum Selbstliebe oft nicht ankommt
In meiner Erfahrung zeigt sich immer wieder: Selbstliebe bleibt abstrakt, weil sie auf der Ebene des Tuns gesucht wird.
Du versuchst:
▪️ ein bestimmtes Gefühl zu erzeugen
▪️ einen Zustand herzustellen
▪️ dich selbst „richtig“ zu behandeln
Doch Liebe ist nichts, was du erarbeiten, verdienen oder erreichen musst. Sie ist kein Gefühl, das auf Abruf entsteht.
Was viele als innere Leere oder mangelnde Selbstliebe beschreiben, ist oft eine tiefe Erschöpfung vom ständigen Machen und Optimieren.
Der blinde Fleck hinter dem Wunsch nach Selbstliebe
Wer Selbstliebe übt, geht meist unbewusst von einer Annahme aus: „Da ist jemand, der noch nicht genug liebt.“
Diese Annahme erzeugt eine Trennung:
➡️ hier das Ich, das mangelhaft ist
➡️ dort das Ich, das das „mangelhafte Ich“ reparieren soll
An dieser Stelle entsteht innere Spannung – nicht, weil etwas falsch ist, sondern weil Liebe nicht als etwas Getrenntes erfahren werden kann.
Was wäre, wenn Liebe nichts ist, das erreicht werden muss, sondern etwas, das immer schon da war? 💗
Liebe ist ein SEIN, kein TUN-Müssen
Wenn du aufhörst zu glauben, dass du dich erst reparieren oder verbessern musst, wird sichtbar, was vorher übersehen wurde: die stille Liebe in deinem Inneren.
Liebe zeigt sich als:
💗 Weite im Wahrnehmen
💗 Sanftheit im Erleben
💗 Klarheit ohne Anstrengung
Sie ist nicht das Ergebnis von Selbstliebe-Techniken, sondern das, was bleibt, wenn die Idee fällt, jemand anderes werden zu müssen.
Was wäre, wenn du nicht länger mehr tun musst, sondern dir erlaubst, mehr zu sein?
Du warst nie getrennt von Liebe – sie ist das, was du bist.
Warum du mehr Liebe spürst, wenn du das Tun loslässt
Vielleicht spürst du, dass es ruhiger wird, wenn du aufhörst, Selbstliebe „richtig“ machen zu wollen.
Nicht, weil du aufgibst, sondern weil du erkennst: du musst nichts verändern.
Was wäre, wenn du dich nicht verbessern musst, um ganz zu sein – sondern bereits vollständig bist?
Und was, wenn Liebe kein Ziel ist, sondern immer schon in dir lebt?
Bitte beachte, dass ich dir nur Hilfestellung geben kann, es liegt immer in deiner Verantwortung, was du aus den erhaltenen Informationen machst. Du allein bist verantwortlich für dein Leben & deine Entscheidungen. Als Coach kann ich dich unterstützen und dir die Hand reichen, aber ich kann keine Ergebnisse garantieren oder irgendwelche Verantwortungen übernehmen! Coaching ersetzt keine Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker. Coaching ist keine Therapie und ersetzt diese auch nicht. Als mein (e) Klient(in) bist du selbst in vollem Umfang für deine Handlungen, Maßnahmen, körperliche & psychische Gesundheit verantwortlich.
