Warum Selbstliebe sich oft anstrengend anfühlt - und was stattdessen möglich ist
Vielleicht hast du schon vieles ausprobiert, um dich selbst mehr zu lieben.
Vielleicht weißt du sogar theoretisch, dass du okay bist – und trotzdem fühlt es sich innerlich oft nicht so an.
Wenn du beim Lesen schon merkst: Da schwingt etwas Wahres für mich mit, dann darfst du direkt hier weitergehen:
Wenn Selbstliebe zur Aufgabe wird
Selbstliebe wird oft so vermittelt, als wäre sie etwas, das man lernen, trainieren oder verbessern muss.
Mehr positive Gedanken. Mehr Akzeptanz. Mehr „lieb zu sich sein“.
Und vielleicht kommt dir das bekannt vor:
▪️ Es fühlt sich anstrengend an
▪️ Es entsteht subtiler Druck
▪️ Das Gefühl von Mangel bleibt bestehen
Nicht, weil du etwas falsch machst.
Sondern weil Selbstliebe in diesem Verständnis schnell zu einer Leistung wird.
Und alles, was Leistung braucht, kann auch scheitern.
"Ich bin noch nicht genug" - ein leiser, aber mächtiger Gedanke
Oft liegt unter der Selbstliebe-Anstrengung ein stiller Gedanke:
Mit mir stimmt etwas noch nicht ganz.
Dieser Gedanke muss nicht laut sein.Er zeigt sich manchmal nur als:
▪️ innere Unruhe
▪️ der Wunsch, endlich „anzukommen“
▪️ das Gefühl, sich verbessern zu müssen
Aber hast du dich schon einmal gefragt, woher dieser Gedanke eigentlich kommt?
Ist er wirklich wahr – oder nur etwas, das immer wieder gedacht wird?
Gedanken fühlen sich echt an - aber sind sie die Wahrheit?
Gedanken haben eine enorme Wirkung.
Sie können sich unglaublich real anfühlen, besonders wenn sie sich ständig wiederholen.
Doch ein Gedanke ist erst einmal nur das: ein Gedanke.
Er ist nicht automatisch:
▪️ eine Tatsache
▪️ eine Beschreibung dessen, was du bist
▪️ ein Beweis für deinen Wert
Vielleicht beginnt hier etwas Entscheidendes:
Nicht der Versuch, bessere Gedanken zu denken –
sondern zu erkennen, was Gedanken überhaupt sind.
Warum Selbstliebe oft nicht zur Ruhe führt
Viele Menschen berichten, dass sie sich mit Selbstliebe-Übungen kurzfristig besser fühlen –
aber langfristig keine tiefe Entspannung entsteht.
Warum?
Weil der Fokus oft unbemerkt hier liegt:
Ich bin noch nicht so, wie ich sein sollte.
Und solange dieser Ausgangspunkt bleibt, entsteht immer wieder Suche:
nach dem nächsten Tool, der nächsten Methode dem nächsten „Durchbruch“
Doch was, wenn Ruhe nicht durch Optimierung entsteht?
Was wäre, wenn du nichts werden musst?
Eine andere Perspektive beginnt leise.
Nicht als neue Technik, sondern als Einladung.
Vielleicht musst du dich nicht reparieren, nicht optimieren und dich nicht erst „lieben lernen“
Vielleicht geht es weniger darum, etwas hinzuzufügen –
und mehr darum, etwas Grundlegendes wieder zu erkennen.
Etwas, das schon da ist, bevor du versuchst, besser zu sein.
Was wäre, wenn das, was du suchst, nicht das Ergebnis von Anstrengung ist?
Ein sanfter Perspektivwechsel
Anstatt zu fragen:
Wie kann ich mich mehr lieben?
könnte eine andere Frage auftauchen:
Was ist das in mir, das all das Erleben überhaupt wahrnimmt?
Viele Menschen spüren hier zum ersten Mal:
💗 Entlastung
💗 Weite
💗 ein Aufhören des inneren Kämpfens
Nicht, weil alles gelöst ist.
Sondern weil etwas Grundlegendes nicht mehr in Frage steht.
Was wäre, wenn du dich an Liebe erinnerst?
Wenn etwas Grundlegendes nicht mehr infrage gestellt wird, entsteht oft ganz leise Erleichterung.
Nicht, weil plötzlich alle Probleme weg sind – sondern weil der innere Kampf nachlässt.
Vielleicht merkst du an diesem Punkt:
Du hast nicht vergessen, wie du dich liebst –
sondern vergessen, was du BIST.
Und aus diesem Vergessen entsteht der Eindruck, du müsstest:
▪️ Liebe erst entwickeln
▪️ dich selbst „richtig“ behandeln
▪️ innerlich etwas nachholen oder reparieren
Doch vielleicht ist Liebe nichts, das du erarbeiten musst.
Vielleicht ist sie das, was da ist, wenn du aufhörst, dich ständig infrage zu stellen.
Was, wenn Liebe nicht etwas ist, das du üben musst – sondern etwas, das du bereits bist? 💗
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